Vermögensverwaltende Fonds (Mischfonds)

Vermögensverwaltenden Fonds (Mischfonds) sind Investmentfonds, die in mehreren Anlageklassen wie Aktien, Rentenpapieren, Geldmarkt­titeln, Rohstoffen, Edelmetallen und Immobilien gleichzeitig anlegen können. Sie kombinieren Wachstumschancen von riskanteren Anlagen wie Aktien mit Erträgen aus risikoärmeren Anlagen wie Anleihen.

Dies gibt dem Fondsmanager einen größeren Anlagespielraum. Das Mischungsverhältnis der verschiedenen Anlageklassen ist durch die Ausrichtung des Mischfonds in gewissen Grenzen festgelegt.

Konservative Fonds haben einen höheren Renten- oder Geldmarktanteil; dadurch haben sie niedrigere Risiken, aber auch niedrigere Gewinnchancen.

Progressive Fonds legen einen größeren Teil etwa in Aktien oder Edelmetallen wie Gold an. Den erhöhten Gewinnchancen steht aber auch ein erhöhtes Verlustrisiko gegenüber.

Ausgewogene Mischfonds teilen die Einlagen gleichmäßig auf. Den Fondsgesellschaften ist es erlaubt, die Verteilung der angelegten Gelder je nach Marktlage in gewissem Rahmen zu variieren. Bei stagnierenden oder fallenden Aktienkursen kann der Fondsmanager z. B. zu verzinslichen Wertpapieren wechseln; bei positiver Tendenz am Aktienmarkt kann er den Schwerpunkt wieder auf die Aktienanlage verlagern.

Tipp: In den vergangen Jahren hat sich unter der großen Anzahl von vermögensverwaltenden Fonds (Mischfonds) eine Elite hervorragender Vermögensverwalter herausgebildet, die sowohl in guten wie auch in schlechten Börsenzeiten überdurchschnittliche Ergebnisse erzielt haben.  


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